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01.10.2019 | 08:00 Uhr

Bei Kniebeschwerden im Zweifel eine zweite Meinung einholen

Bei Kniebeschwerden im Zweifel eine zweite Meinung einholen Baierbrunn (ots) -

Bei Kniebeschwerden sind Fehldiagnosen keine Seltenheit. Wer sich
als Patient unsicher ist, beispielsweise wenn der behandelnde Arzt
ausschließlich über operative Möglichkeiten wie das Einsetzen eines
künstlichen Kniegelenks spricht, sollte eine zweite Meinung einholen,
wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" rät. Bei planbaren
Eingriffen haben Patienten mitunter einen gesetzlichen Anspruch
darauf, sollten sich aber dazu vorab genau bei ihrer Krankenkasse
informieren.

Die Ursache für Beschwerden im Knie liege selten nur im Gelenk,
schildert Dr. Pia Janßen, leitende Oberärztin der Sportorthopädie an
der Universitätsklinik Tübingen. "Bänder, Sehnen oder Muskeln können
ebenfalls der Auslöser sein." Das Knie ist laut Janßen anatomisch
komplex. Anders als ein reines Scharniergelenk, das nur auf- und
zusammenklappt, kann es sich in der Bewegung zusätzlich leicht
drehen. Möglich ist dieser Ablauf nur, wenn Muskeln, Sehnen, Bänder
und Menisken dem Gelenk Stabilität verleihen.

Dass Knieprobleme so weit verbreitet sind, hat auch mit unserem
inaktiven Lebensstil zu tun. "Knie brauchen Bewegung. Aber die findet
bei vielen im Alltag kaum noch statt", sagt der Physiotherapeut
Christian Thieme aus Chemnitz. Andererseits gehen manche Menschen in
ihrer Freizeit sportlich an ihre Grenzen - und darüber hinaus. Den
Knien könne es da zu viel werden, erläutert Thieme.

Die neu gestaltete "Apotheken Umschau" erklärt in ihrem
Schwerpunktthema Knie, wie man Beschwerden am besten vorbeugt und
Bewegung richtig dosiert - digitale Ergänzungen dazu finden Leser auf
www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook, Instagram und YouTube.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 10/2019 A liegt aktuell in
den meisten Apotheken aus.



Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
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Quelle: http://www.presseportal.de

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